{"id":1635,"date":"2021-05-25T11:48:26","date_gmt":"2021-05-25T09:48:26","guid":{"rendered":"https:\/\/honeycomb-carton.com\/?p=1635"},"modified":"2021-05-25T16:39:42","modified_gmt":"2021-05-25T14:39:42","slug":"der-empfang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/honeycomb-carton.com\/en\/2021\/05\/der-empfang\/","title":{"rendered":"Der Empfang"},"content":{"rendered":"\n<p>Unwissen, Vorurteile treffen auf Albanien. Ein roter Teppich, 5 G\u00e4nge Men\u00fc. Albanien ein spannendes Land.<\/p>\n\n\n\n<p>Beginnen wir aber zuerst mit ein paar Zahlen und Fakten, um mein Ingenieursherz ein wenig zu befriedigen und um Italien abzuschlie\u00dfen. Wir waren 52 Tage in Italien. Haben dort 3.520 km im Auto und noch einige zu Fuss und mit dem Rad zur\u00fcckgelegt. Also steht auf unserer Spendenliste als erster Punkt 350,20 \u20ac. Insgesamt haben wir 1.787,94 \u20ac ausgegeben. Alles eingerechnet auch Covid-Tests und F\u00e4hre. Das macht 34,38 \u20ac pro Tag und 11,46 \u20ac pro Kopf. Tanken und Essen sind dabei die gr\u00f6\u00dften Posten. und wer mich kennt, kennt meine Eisliebe. 41,20 \u20ac hat sie uns gekostet, zum Gl\u00fcck waren nicht mehr Eisdielen offen. Schlafen, Duschen, Strom und Wasser haben uns gar nichts gekostet! Danke daf\u00fcr!<\/p>\n\n\n\n<p>Puh, jetzt aber mal wieder mehr Geschichte. Ach halt, noch eins muss ich loswerden, fast schon beichten. Als ich aus Bayern weggezogen bin, da habe ich gemerkt, dass man einen gewissen Bayern-Stolz besitzt. Man h\u00e4lt die Bayern f\u00fcr was besseres. Ich konnte zuerst nicht ganz begreifen und nachvollziehen woher das kam. Es wurde mir unterschwellig so vermittelt und trat hervor, als ich das Land verlie\u00df. Bei manchen h\u00e4tte ich es wohl merken k\u00f6nnen. Zum Beispiel wenn wir in der Grundschule die Bayrische Nationalhymne gesungen haben. Zum Gl\u00fcck habe ich diesen falschen Stolz schnell erkannt und ablegen k\u00f6nnen. \u00c4hnlich wie dieser Stolz habe ich Vorurteile. Man gibt das nicht gerne zu und noch weniger gerne habe ich sie. Aber sie sind da, wahrscheinlich \u00e4hnlich unterschwellig und unbewusst erzogen worden. Ich habe Vorurteile gegen den Balkan und seine Bewohner. Und das obwohl ich in einer Gegend aufgewachsen bin, in der wir gemeinsam mit T\u00fcrken, Kroaten, Rum\u00e4nen, Mazedonern und Bulgaren wohnten. Viele waren unsere Freunde und obwohl es immer anders in der K\u00fcche roch, mochte ich die vielen leckeren Nachtische. Also habe ich trotz positiver Erinnerung Vorurteile. Mich \u00e4rgert das und auch deshalb wollte ich hier her in diese L\u00e4nder reisen. Es kann doch nicht wahr sein, so gepr\u00e4gt zu sein. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Grenzpolizei l\u00e4sst uns mit einem <em>Herzlich Willkommen<\/em> nach Albanien rein und Sarah und ich sind erleichtert. Lilou ist unbeeindruckt. Kaum aus dem Hafen werden wir empfangen. Ein Mann ohne Bein sitzt auf der Stra\u00dfe. Ein weiterer ohne Arm, winkt mit der Gesunden. Und einige Frauen mit Kindern auf dem Arm rennen auf das Auto zu und bleiben so dicht stehen, das wir bremsen m\u00fcssen. Sie wollen Geld. Wir fahren weiter. 30 Minuten sp\u00e4ter sind wir wieder an der gleichen Stelle, um aus <strong>Durres<\/strong> rauszufahren. Es ist keiner mehr da. Sie wissen genau, wann die F\u00e4hren kommen, dass ist das Gesch\u00e4ft. In Durres f\u00fchlen wir uns nicht so wohl. Wir fahren rein und finden kein Parkplatz. Also geht es in eine seitliche Einbahnstra\u00dfe, doch bei der n\u00e4chsten Biegung geht es nicht weiter. Die Stromkabel h\u00e4ngen in gro\u00dfer Anzahl kreuz und quer zu weit unten f\u00fcr unser Auto. Alles sieht selbst gelegt aus und h\u00e4tte Sarah es nicht gesehen, wir hatten dem Wohnviertel erstmal den Strom abgezapft. Also umdrehen und gegen die Einbahnstra\u00dfe mit emp\u00f6rten Passanten zur\u00fcckfahren. Erst ein wenig au\u00dferhalb von Durres am Strand von Durres k\u00f6nnen wir ankommen und verschnaufen. Wir fragen den Barbesitzer mit Zeichensprache, ob wir hier bleiben k\u00f6nnen und er nickt mit breiten Grinsen und Daumen hoch. Sp\u00e4ter trinken wir daf\u00fcr ein Bier bei ihm. Ein \u00e4lteres Ehepaar kommt vorbei, setzen sich an einen anderen Tisch und sind entz\u00fcckt von Lilou. In Englisch fragen sie woher wir kommen und schenken Lilou ein Keks. Sie haben kein Covid bemerkt sie sofort. Sie sind geimpft und in Durres gibt es nur 17 F\u00e4lle. Es ist ihr sehr wichtig das mitzuteilen. Es beruhigt uns ein wenig. In Durres gab es keine Masken, kein Plexiglas und Abstand. Und auch jetzt nach ein paar Tagen kann man feststellen, dass Albanien ganz anders mit Corona umgeht. Hier gibt es keine Einschr\u00e4nkungen, alles ist wie fr\u00fcher vor den Lockdowns.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"2560\" height=\"1920\" src=\"https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210518_165304857-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1629\" srcset=\"https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210518_165304857-scaled.jpg 2560w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210518_165304857-300x225.jpg 300w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210518_165304857-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210518_165304857-768x576.jpg 768w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210518_165304857-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210518_165304857-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><figcaption>Ein Platz in der Sonne am Strand von Durres<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch aus diesem Grund wollen wir nicht in die St\u00e4dte und suchen eher die Wildnis. Wir sind auf Abstand getrimmt. Es geht die albanische K\u00fcste entlang Richtung S\u00fcden und somit Griechenland. Albanien ist sehr gr\u00fcn, \u00fcberhaupt nicht trocken, wie ich es mir vorgestellt habe. Es ist h\u00fcgelig und in der Ferne sieht man hohe sch\u00f6ne Berge &#8211; die <strong>albanischen<\/strong> <strong>Alpen<\/strong>. Das Meer ist sauber, t\u00fcrkis und glasklar. Die Sandstr\u00e4nde in nichts nachzusehen an denen in Kalabrien und Apulien, oftmals sogar sauberer. Das architektonische Landschaftsbild ist gepr\u00e4gt von mehrgeschossigen Bauten. Oftmals nicht fertig gestellt oder nur im unteren Bereich bewohnt. Das besondere ist die Treppe, meist aussen gef\u00fchrt, welche bis aufs Dach oder oberste Plateau f\u00fchrt. Egal ob Dach oder nicht, hier schaut die Bew\u00e4hrung raus. Das Eisen zeichnet die S\u00e4ulen weiter und l\u00e4sst alles unfertig aussehen. Man erkl\u00e4rt uns, dass die Albaner oftmals zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt ein weiteres Geschoss hinzubauen und das geht dann billiger und einfacher. An den K\u00fcstenstra\u00dfen sieht man viele ehemalige  Bunkeranlagen. Sie sind das Erbe des Kommunismus und Kalten Krieges und werden teilweise als Denkm\u00e4ler aufbewahrt oder z.B. als Emoij bemalt zu Kunstobjekten.  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210525_130537180-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"2560\" height=\"1920\" src=\"https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210525_130537180-scaled.jpg\" data-id=\"1659\" class=\"wp-image-1659\" srcset=\"https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210525_130537180-scaled.jpg 2560w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210525_130537180-300x225.jpg 300w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210525_130537180-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210525_130537180-768x576.jpg 768w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210525_130537180-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210525_130537180-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pxl_20210525_1346294007510795505011800481-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"1920\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pxl_20210525_1346294007510795505011800481-scaled.jpg\" data-id=\"1658\" class=\"wp-image-1658\" srcset=\"https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pxl_20210525_1346294007510795505011800481-scaled.jpg 1920w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pxl_20210525_1346294007510795505011800481-225x300.jpg 225w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pxl_20210525_1346294007510795505011800481-768x1024.jpg 768w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pxl_20210525_1346294007510795505011800481-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pxl_20210525_1346294007510795505011800481-1536x2048.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p>So fahren wir also durch sch\u00f6ne Landschaften mit Bergen, W\u00e4lder und Meer zu unserem ersten richtigen angestrebten Ziel. Ein Platz in der N\u00e4he von Strand. Anlaufstelle eine Bar, von der im Internet sehr unterschiedlich berichtet wird. Mal wird es als super Platz und nette Leute und mal als Halsabschneider und Wucher bezeichnet. Wir wollen uns selbst ein Bild machen. Einer kleinen Strasse folgend biegt man von Feldern in einen Waldabschnitt und dann taucht sie auch direkt auf. Ein \u00e4lter wirkendes Haus mit h\u00f6lzernen Veranda und einigen Tischen zwischen den B\u00e4umen. Wir haben den Motor noch nicht ausgeschaltet, da werden wir auch schon von einem \u00e4lter wirkenden Mann empfangen. Er grinst und fragt uns, ob wir Italienisch sprechen. Er hei\u00dft uns willkommen und erkl\u00e4rt, da\u00df er Marco hei\u00dft. An seiner Bar steht gro\u00df geschlossen, aber das scheint nicht f\u00fcr uns zu gelten. Er sagt uns direkt, dass wir das Internet frei nutzen k\u00f6nnen, wir aufs Klo gehen k\u00f6nnen und in seiner K\u00fcche kochen d\u00fcrfen. Wir steigen aus. Er sieht Lilou zwickt ihr in die Wange und will sie gleich auf den Arm nehmen. Sie klammert sich fest an mich und Marco f\u00fchrt uns auf die Veranda. Sein Sohn bringt gleich zwei Bier und schenkt Lilou ein rotes Pl\u00fcschherz. Es ist noch nicht 12 Uhr. Drinnen sitzen ein paar M\u00e4nner und spielen Karten. Einer kommt raus und f\u00fchrt mich und Lilou herum. Er sagt st\u00e4ndig etwas auf Albanisch und manchmal eins zwei W\u00f6rter auf Italienisch. Er lacht, zwickt mich und ich grinse zur\u00fcck, keine Ahnung was er von mir will. Er riecht nach Alkohol, so wie die anderen auch. Marco scheint auch sein bester Kunde zu sein. Aber sie sind freundlich und als ich mich darauf einlasse, meine ich zu verstehen, dass er mir sagen will, dass er das alles gebaut hat. Neben der Bar sind zahlreiche Bienenst\u00f6cke, ein H\u00fchner und G\u00e4nsestall und drei Hunde laufen herum. Lilou ist begeistert. Auch von den Schaukeln die es hier gibt. Acht St\u00fcck sind es, aber \u00e4hnlich wie das Haus haben sie ihre besten Tage bereits l\u00e4ngere Zeit hinter sich. Marco spricht davon und wie sch\u00f6n es mit Live-Musik und T\u00e4nzerinnen in seinem Einod ist. Er erz\u00e4hlt uns einiges von dem Land und es dauert bis wir uns losrei\u00dfen k\u00f6nnen, um uns den nahegelegenen Strand anzusehen. Bezahlen m\u00fcssen wir nicht, sollen wir einfach sp\u00e4ter.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir folgen einem Weg aus harten Sand, der in Maps nicht vorhanden ist. Es dauert keine 50 Meter und wir sind raus aus dem Wald und es er\u00f6ffnet sich ein endloslanger Sandstrand. Es gibt viele Pfade und wir folgen dem Geraden, welcher wie die anderen wohl auch zu einem kleinen Haus f\u00fchrt. Ein Restaurant. Wir parken neben einem Transporter mit englischen Kennzeichen. Die Leute aus dem Restaurant winken uns zu und wir zur\u00fcck. Wir haben den starken Wind aus Italien mitgenommen und so nehmen wir den Drachen und laufen vor an den Strand. Lilou zeigt kurzzeitig begeistert auf den Drachen und jauchzt wenn er mit einem lauten Zischen vorbei rast. Dann gilt das Interesse dem Sand. Aber zwei Hunde kommen und versuchen den Unerreichbaren zu fangen. Ein Mann kommt, damit wir den Drachen wieder reinholen k\u00f6nnen. Er spricht sehr gut Englisch und nennt sich Giuglio. Er sagt die Hunde geh\u00f6ren Jimmy, dem Engl\u00e4nder, der seit 3 Jahren hier wohnt. Interessant, aber wir wollen ihn nicht nerven und beschlie\u00dfen irgendwo anders unser Lager auf zu stellen. Aber erstmal zur\u00fcck zu Marco, Sarah hat ihm einen Kaffee versprochen. Einen echten Italienischen und zahlen m\u00fcssen wir. Er erz\u00e4hlt und von einem Paar, die Mal da waren und ihn unversch\u00e4mt \u00fcberteuert fanden. Sie haben ihn dann 3000 Lek statt 300 Lek hingelegt und sind verschwunden bevor er ihnen den Rest geben konnte. Das h\u00e4ngt ihm immer noch nach. Das ist wohl der Kommentar im Internet und wir begreifen sofort woher es kommt. Statt hundert sagt er Tausend auf Italienisch, meint aber die hundert. Verwirrend aber so machen es viele hier. Sie schreiben auch eine Null mehr auf. Das muss man wissen, dann kommt man definitiv billiger weg. Der Kaffee kommt frisch aus der Mokka, da h\u00e4lt ein Auto. Zwei M\u00e4nner steigen aus und einer ruft im klaren Englisch. Keine 5 Minuten sp\u00e4ter wissen wir, dass es Jimmy der Engl\u00e4nder ist. Ein begeisterter Fan von Albanien. Alle seine Freunde sind Albaner, auch die in England und er f\u00e4hrt hier viel herum. Sofort wird uns eine Route gezeigt, die wir fahren sollen und ein Eco-Camping. Freunde von ihm, wir sollen sagen wir kommen von ihm. Dann kommt alles auf seine Liste und er l\u00e4dt uns ein. Er meint das ernst.<\/p>\n\n\n\n<p>Genauso erst meint er, dass wir bei ihm am Strand schlafen sollen. Es ist traumhaft dort, meint er. Und am Strand ist viel Polizei, aber wenn wir bei ihm sind, interessiert sie das nicht. Alle kennen Jimmy. Also nehmen wir neben Jimmy&#8217;s Transporter unseren Platz ein. Der Strand ist der n\u00e4heste Punkt nach Italien. Ein schnelles Boot braucht 1 Stunde um hin zu fahren. Ideal um Drogen zu schmuggeln. Hier produziert und r\u00fcber gefahren. Hier gibt es keine, sagt Jimmy, die Leute k\u00f6nnen sie nicht bezahlen. Aber man macht schnell Geld. Er lacht, er kennt sich nicht damit aus, er handelt mit Autoteilen. Aber die Polizei patroulliert hier viel und dr\u00fccken ein Auge zu, wenn sie etwas von dem Kuchen abhaben k\u00f6nnen. Tommy, der Restaurantbesitzer von Strand, sch\u00fcttelt den Kopf und sagt Jimmy \u00fcbertreibt. Hier gibt es sowas nicht. Am Abend f\u00e4hrt die Polizei vorbei, sie winken.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210519_165432669-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1637\" srcset=\"https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210519_165432669-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210519_165432669-300x225.jpg 300w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210519_165432669-768x576.jpg 768w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210519_165432669-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210519_165432669-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Tommy, Giuglio und ein paar andere arbeiten am Restaurant. Sie betonieren neue Wege und G\u00e4rten. Sarah fragt, ob sie mit uns essen m\u00f6chten. Das wird sofort verneint, heute sollen wir zu ihnen kommen. Wir sind eingeladen. Bezahlen d\u00fcrfen wir nicht, aber es ist okay wenn wir daf\u00fcr morgen kochen. Das ist respektvoll, sagt Jimmy, und mit Respekt bekommt man alles von den Albanern. Wir wissen noch nicht so ganz was wir davon halten sollen, gehen aber p\u00fcnktlich am Abend in die Stube. Wir sind die einzigen G\u00e4ste. Das Restaurant hat noch zu, die Saison startet erst im Juni. Dann ist der ganze Strand voller Menschen, erz\u00e4hlt uns Bona, die Frau von Tommy. Sie spricht besseres italienisch als ihr Mann. Jimmy spricht ein wenig Albanisch und nat\u00fcrlich Englisch. Also wird es ein Abend zwischen Englisch, Italienisch und Zeichensprache. Bona tischt auf und es ist ein Empfang, wie man ihn nur aus Geschichten kennt. Ein 5-G\u00e4nge-Men\u00fc! Es kommt sehr leckeres Fleisch mit griechischem Salat und Pommes. Dazu Makkaroni mit Tomatensauce und eingelegte Aubergine und irgendetwas, was man nicht ganz definieren kann. Es kommt alles zusammen und auf einmal und wir greifen zu bevor es kalt wird. Es ist h\u00f6flicher viel zu Essen, also tun wir das. Zum Nachtisch gibt es Erdbeeren. Erst wollen Tommy und Bona nicht am Tisch sitzen und wir sind mit Jimmy alleine. Aber Sarah bietet ihn Italienischen Wein an, den wir in Neapel eigentlich f\u00fcr Gigi geholt hatten. Jetzt kommt es sehr gelegen und sie freuen sich und trinken mit. Wir waren schon mal in Australien, ein Kontinent mit den freundlichsten Menschen, wie ich finde. Aber die Gastfreundschaft der Albaner \u00fcbersteigt es noch. Ohne uns zu kennen werden wir aufgenommen und nach dem Abend sind wir Freunde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210520_191117755-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1638\" srcset=\"https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210520_191117755-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210520_191117755-300x225.jpg 300w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210520_191117755-768x576.jpg 768w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210520_191117755-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/PXL_20210520_191117755-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Tommy, Elmar, Giuglio, Bona, Jimmy, Sarah, Lilou und ich<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ist es nicht anders, Lilou bekommt immer wieder Obst, Chips und sonst was geschenkt. Wir bekommen Kaffee und sollen uns bedienen. Es ist super windig, die Wellen sind hoch und Jimmy meint, es w\u00e4re einer von zwei Tagen im Jahr in denen man surfen k\u00f6nnte. Es gibt einen langen Sandspaziergang und dann m\u00fcssen wir nochmal einkaufen, wenn wir am Abend kochen sollen. Sarah fragt bei Tommy, Jimmy, Bona und Giuglio nach dem n\u00e4chsten Supermarkt. Sie winken ab. Jimmy und ein neuer Freund, ich glaube Elmar, winken uns zu ihrem Auto und sagen, dass sie uns fahren. Sie m\u00fcssen auch etwas holen und sie wissen nicht genau, welcher Supermarkt auf hat. Au\u00dferdem werden wir so nicht beschissen. Es geht los. Ein alter Mercedes. Hier fahren sehr sehr viele BMW und Mercedes. Jimmy meint, man muss sie aber immer von innen sehen, sie sind nur Prestige. Ich verstehe gleich was er meint. Es gibt kein Hebel mehr an der Gangschaltung, nur etwas selbstgebautes. Einige Kn\u00f6pfe an den Amaturen und bei uns an den Fenster\u00f6ffnungskn\u00f6pfen fehlen. Die Handbremse h\u00e4lt nur, wenn Elmar eine Spr\u00fchdose darunter klemmt. Die Tankkomtrollleuchte leuchtet permanent. Aber es funktioniert. Ohne anschnallen und Kindersitz geht es Richtung Dorf. Lilou tanzt zur Musik und Jimmy und Elmar machen lauter. Elmar hat K\u00fche neben Marcos Bar. Er sagt uns, dass er uns sp\u00e4ter Milch f\u00fcr die Kleine mitbringt. Die ersten Superm\u00e4rkte sind zu. Dann halten wir an und ein Mann, auch Jimmy genannt, lehnt sich ins Auto. Er macht die besten Kuchen der Stadt. Kurze Begr\u00fc\u00dfung und etwas auf albanisch, dann geht es zum Supermarkt. Ein kleiner Laden und wir kaufen ein. Alles ist billig, au\u00dfer Schokolade. Wir kaufen dennoch eine und schenken sie am n\u00e4chsten Tag als Dankesch\u00f6n Bona und Tommy. Salat haben sie gerade nicht, aber am Nachmittag. Elmar sagt, er bringt ihn uns sp\u00e4ter vorbei. Dann geht es weiter zu einem kleinen Haus und Elmar steigt aus, w\u00fchlt in einem der Blumenk\u00e4sten und gibt das Gras an Jimmy. Sie brauchten also nichts vom Supermarkt. <\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck legt Sarah mit den Vorbereitungen zum Essen los. Couscous-Salat und Pizza soll es geben. Pizza aus der Pfanne, wir haben ja keinen Ofen und bei Bona ist auch keiner. Jimmy und Elmar fahren nochmal los f\u00fcr den Salat, ich spiele mit Lilou und Sarah kocht bei Bona in der K\u00fcche. Ich komme einmal rein, um zu helfen, aber der Blick von Bona gibt mir klar zu verstehen, dass ich hier nichts zu suchen habe. Verwirrt redet sie auf Sarah ein, was ich will und ich gehe eingesch\u00fcchtert zur\u00fcck zu Lilou. Jimmy und Elmar kommen nicht, auch nicht als wir aufdecken. Der Salat wird ohne Gr\u00fcnzeug serviert. Wir fangen an zu essen. Man merkt, dass es Bona und Tommy nicht schmeckt, aber sie essen h\u00f6flich, obwohl wir ihnen sagen, dass sie es lassen d\u00fcrfen. Sp\u00e4ter kommen Jimmy und Elmar, sie waren bei den K\u00fchen. Das hat l\u00e4nger gedauert, sie bringen aber Salat mit und eine von Jimmy&#8217;s ber\u00fchmten Torten. Eine Karamelltorte aus purem Zucker. Ich esse drei St\u00fccke. <\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag schenkt uns Elmar einen Liter frische Milch und zieht erneut mit Jimmy los. Wir bauen ab, um Jimmy&#8217;s Route zu folgen und verabschieden uns von Tommy, Bona und Giuglio. Aber nicht ohne unsere Adressen und E-Mails auszutauschen. Wir sind keine vier Tage hier und ich bin ein Albanien-Fan. Danke f\u00fcr den Empfang! Ziel: Vorurteile ablegen, sie sind nicht berechtigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"> &#8211; <em>Faleminderit<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery columns-2\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><a href=\"https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pxl_20210520_1434048712875444108645790567-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"1920\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pxl_20210520_1434048712875444108645790567-scaled.jpg\" data-id=\"1641\" class=\"wp-image-1641\" srcset=\"https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pxl_20210520_1434048712875444108645790567-scaled.jpg 1920w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pxl_20210520_1434048712875444108645790567-225x300.jpg 225w, https:\/\/honeycomb-carton.com\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/pxl_20210520_1434048712875444108645790567-768x1024.jpg 768w, 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